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	<title>Singles in Wien</title>
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	<description>Singles in Wien</description>
	<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:01:42 +0000</pubDate>
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		<title>Let it flow</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Neujahrsvorsätze]]></category>

		<category><![CDATA[single]]></category>

		<category><![CDATA[singles]]></category>

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		<description><![CDATA[Neujahrsvorsätze sind ja an sich eine gute Sache. Die erfolgreiche Umsetzung ist dann ein anderes Kapitel und führt spätestens im Herbst meist zu Frusterlebnissen. Aber ich kann es ja besser machen!
Meine Herangehensweise war diesmal allerdings etwas unkonventionell. Erstens schmiedete ich meinen Vorsatz bereits Anfang Dezember und zweitens sind mir die üblichen Themen keinen Vorsatz wert.
Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neujahrsvorsätze sind ja an sich eine gute Sache. Die erfolgreiche Umsetzung ist dann ein anderes Kapitel und führt spätestens im Herbst meist zu Frusterlebnissen. Aber ich kann es ja besser machen!</p>
<p>Meine Herangehensweise war diesmal allerdings etwas unkonventionell. Erstens schmiedete ich meinen Vorsatz bereits Anfang Dezember und zweitens sind mir die üblichen Themen keinen Vorsatz wert.</p>
<p>Ich bin keiner der diversen gesundheits- oder finanzgefährdenden Süchte verfallen. Meine Figur ist mir hinsichtlich Diät oder Sport auch nicht vorsatzwürdig, denn mit der bin ich sehr zufrieden. Es musste also etwas ganz anderes sein.</p>
<p>Das Thema war schnell gefunden: Ich muss diese elende Beziehungssuche ablegen.</p>
<p>Ich glaube, ich habe mich von zu vielen Single-Weiber-Quatsch-Runden und vor allem von den Partnerbörsen, wo man wie nach Einkaufsliste auswählt, regelrecht infizieren lassen. Ich will weg von diesem Konsumdenken. Ich will nicht mehr bei jedem Date die Stimme in meinem Kopf hören, die bei jedem der Sätze meines Gegenübers sagt „ja, das gefällt mir“ oder „nein, das mag ich nicht“. Ich will nicht mehr jeden Mann scannen, ob er auf lange Sicht in mein Leben passt. Es reicht doch eigentlich, wenn er nur für kurze Zeit in mein Leben passt. Wichtig ist doch viel mehr, dass ich mich im Augenblick in seiner Gegenwart wohlfühle. Wenn ich eine Sucht habe, dann die nach schönen Momenten. Und die kann ich genauso gut mit einem vorübergehenden Begleiter stillen. Und sollte sich einer davon später als dauerhaft angenehm erweisen, werde ich mich selbstverständlich darüber freuen.</p>
<p>Das einzige, was ich nach wie vor kategorisch ausschließe, sind One-Night-Stands. Das war nie meins und wird nie meins sein. Und seien wir ehrlich: gerade die Annäherungsphase ist doch das richtig Spannende an der Sache.</p>
<p>Die biologische Uhr ist das einzige Hindernis, das eventuell gegen meinen Vorsatz Einspruch erheben könnte. Darum habe ich die Batterie daraus entfernt und sie einfach angehalten. Kein Ticken mehr, dass mich irritiert. So wichtig war mit die Sache mit dem Kinderkriegen sowieso nie, warum sollte ich mir da jetzt einen Stress machen?</p>
<p>Ich wusste, dass ich mir mit dieser Einstellung in der Vorweihnachts- und Jahreswechselzeit schwer tun würde. Das ist nun mal die sentimentalste Zeit im Jahr, wo kuscheln und Zweisamkeit im Mittelpunkt stehen. Da kann ich mich leider auch nicht ausklinken. Natürlich stand ich mit leicht getrübtem Blick vor dem Weihnachtsbaum und vermisste den starken Arm um meine Schulter. Und natürlich fehlte mir der Silvesterkuss um Mitternacht. Aber kaum war die Pummerin verklungen, fiel der Druck von mir ab. Ok, zugegeben, das war jetzt geschummelt… es dauerte noch zwei Tage …</p>
<p>Aber jetzt freue mich auf alles, was da kommen mag. Die gedankliche Liste der musthaves und nogos habe ich in meinen gedanklichen Mistkübel geworfen. Ich bin befreit und bereit!</p>
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		<title>Gestylt und geschminkt</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich gerne auch einen anderen Blickwinkel zu verschiedenen Themen bekomme, habe ich einige Männer in meinem Bekanntenkreis nach ihren skurrilsten Single-Erlebnissen befragt.
Hier kommt die Geschichte von W., die schon ein paar Jahre zurückliegt.
W. war damals 21, wohnte noch bei den Eltern, fuhr einen alten Käfer, studierte und zog nächtelang um die Häuser. Eine &#8220;richtige&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich gerne auch einen anderen Blickwinkel zu verschiedenen Themen bekomme, habe ich einige Männer in meinem Bekanntenkreis nach ihren skurrilsten Single-Erlebnissen befragt.</p>
<p>Hier kommt die Geschichte von W., die schon ein paar Jahre zurückliegt.<br />
W. war damals 21, wohnte noch bei den Eltern, fuhr einen alten Käfer, studierte und zog nächtelang um die Häuser. Eine &#8220;richtige&#8221; Beziehung war damals kein Thema für ihn. Es war schon beinahe eine Sensation, dass er Sabine bereits seit fast drei Monaten als einzige Frau in seinem Leben akzeptierte.<br />
Eines Freitag Abends war ein Date mit ihr vereinbart. W. hatte dann aber doch keine Lust. Oder besser gesagt war ein Männerabend mit seinen Jungs verlockender. Erst eine Stunde vor dem Treffen mit Sabine sagte W. ab. Sie flippte, nicht ganz unverständlich, völlig aus und beschimpfte ihn als egoistisch und unzuverlässig. Nach zehn Minuten Gardinenpredigt am Telefon legte W. entnervt auf und dachte &#8220;Das ist vorbei, die ist mir zu anstrengend.&#8221;</p>
<p>Als W. später seine Jungs traf, war Sabine schon nicht mehr in seinem Kopf.<br />
Wie üblich wurde jedes Mädel im Lokal beobachtet und bewertet. Dann tauchte eine hübsche Blondine auf, gut gestylt und geschminkt. W. sprach sie an, ihr Name war Isabella. Daraus ergab sich ein langes Gespräch und eine Verabredung am nächsten Abend.<br />
W. und Isabella gingen zum Essen in einem netten Lokal mit schummriger Beleuchtung. Isabella war wieder sehr gut gestylt und geschminkt, eine Augenweide. Die Stimmung wurde immer prickelnder. Als sich dann die Frage stellte, was sie an diesem Abend noch unternehmen könnten, meinte Isabella, sie sagt ihm an, wohin er fahren soll. Also setzten sich die beiden in W.&#8217;s alten, gelben Käfer und fuhren los. Nach ein paar Minuten landeten sie in der Strasse, in der Sabine, W.&#8217;s Ex, wohnte. Er parkte sich ein und Isabella ging mit ihm in das Haus, das genau gegenüber von Sabines Haus stand. W. fühlte sich etwas seltsam, das war schon ein eigenartiger Zufall. Auch die Wohnung kam ihm etwas eigenartig vor, viel zu groß und altmodisch eingerichtet für ein junges Mädel. Als er nachfragte, sagte sie, dass sie normalerweise wo anders wohnt, aber derzeit die Wohnung ihrer Oma hütet, die gerade auf Kur war.<br />
W. wollte darüber gar nicht nachdenken, denken war sowieso schon sehr schwierig. Es folgte eine äußerst heiße Nacht. Isabella wirkte sehr erfahren und brachte W. gehörig um den Verstand.<br />
Als er in der Früh munter wurde, sah er Isabella erstmals ohne Schminke und im hellen Sonnenlicht. Sie sah plötzlich viel jünger aus, daher fragte W. nach ihrem Alter. Sie meinte, sie ist 15.<br />
W. rutschte das Herz in die Hose. Für so jung hätte er sie aufgrund der Schminke und der dämmrigen Beleuchtung niemals gehalten. Da stand er ja mit einem Bein im Kittchen wegen Verführung einer Minderjährigen! Offenbar hatte Isabella die sturmfreie Bude ihrer Oma gut genützt. Er packte sofort seine Sachen und verließ mit eiligem Schritt die Wohnung. Als die Haustüre hinter ihm zufiel, fasste er sich langsam. Es würde schon nichts passieren, sie wusste ja auch keine näheren Daten von ihm und würde ihn nicht so leicht wiederfinden.</p>
<p>Halbwegs beruhigt schlenderte er zu seinem gelben Käfer. Gerade als er den Schlüssel ins Schloss steckte, knallte das Eingangstor des gegenüberliegenden Hauses laut gegen die Wand und über die Strasse schoss W.&#8217;s Ex Sabine wie eine Furie. Mitten auf der Fahrbahn blieb sie stehen und schrie ihn an. Er sei so ein mieser Schuft, Betrüger, Lügner usw. Sie hatte sein geparktes Auto vom Fenster aus gesehen und die halbe Nacht am Gang gewartet, bis er endlich kommt. W. versuchte, sie zu besänftigen und zog sie auf den Gehsteig, damit sie nicht von einem Auto überfahren werden konnte. Sabine schimpfte weiter fast ohne Luft zu holen.<br />
Da ging ein paar Stockwerke höher ein Fenster auf und Isabella kippte einen Kübel kaltes Wasser auf die beiden.<br />
&#8230; das war wohl nicht W.&#8217;s Tag&#8230;</p>
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		<title>Funkstille</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Euch ja noch die Geschichte schuldig zwischen &#8220;Ich bin verliebt&#8221; und &#8220;mir ist grad nicht so nach neuen Männerbekanntschaften&#8221;.
Der Sommer-Urlaubs-Flirt meines Dann-wohl-doch-nicht-Traummannes kam für ein Wochenende aus Italien nach Wien. Natürlich war da ein Treffen der beiden geplant. Das fand ich auch ok. Mit der Eifersucht habe ich es nicht so. Außerdem war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Euch ja noch die Geschichte schuldig zwischen &#8220;Ich bin verliebt&#8221; und &#8220;mir ist grad nicht so nach neuen Männerbekanntschaften&#8221;.</p>
<p>Der Sommer-Urlaubs-Flirt meines Dann-wohl-doch-nicht-Traummannes kam für ein Wochenende aus Italien nach Wien. Natürlich war da ein Treffen der beiden geplant. Das fand ich auch ok. Mit der Eifersucht habe ich es nicht so. Außerdem war in diesem Fall Verlustangst oder Eifersucht komplett unangebracht. Schließlich hatte er sich in den letzten drei Wochen vor ihrer Ankunft täglich mehrmals bei mir gemeldet, wollte mich beinahe jeden Tag sehen und gab mir das Gefühl, dass ich ihm wirklich wichtig bin. Es hat sich wirklich sehr ins Zeug gelegt und mich von der Ernsthaftigkeit seines Interesses überzeugt (und da bin ich am Anfang schon sehr vorsichtig, bevor ich mich überzeugen lasse). Andernfalls wäre ich niemals so sehr reingekippt. Ich habe ja schon erwähnt, dass er eigentlich nicht zu mir passt - Kopf sagte nein, Gefühl sagte ja.</p>
<p>DWDN-Traummann und Sommer-Urlaub-Flirt gingen also auf einen Kaffee.<br />
Und ab diesem Zeitpunkt hörte ich nichts mehr von ihm. Wenn ich anrief, hob er nicht ab. Erst Tage später teilte er mir gnädigerweise per SMS mit, dass er ihr nachreisen wird.<br />
Dort bleib er dann zwei Wochen. Mittlerweile ist er zwar wieder zurück, an der Funkstille hat sich aber nichts geändert. Ziemlich unreif, wie ich finde!</p>
<p>So, und nun meine Frage an die Männerwelt da draußen: Wie gibt&#8217;s denn so was?<br />
Zuerst gibt er mir das Gefühl, dass er mich um jeden Preis der Welt erobern will und nur Stunden später bin ich abgemeldet?<br />
Oder andersrum: Wenn ihm sein Flirt im Sommer schon so gut gefallen hat, warum hat er sich dann bei mir überhaupt so sehr bemüht?<br />
Eine Erklärung wäre ja noch, dass es ihm darum gegangen wäre, mich abzuschleppen &#8230; aber so weit ist es ja gar nicht mehr gekommen.</p>
<p>Also ich kapier das alles nicht &#8230; und da soll nicht einmal einer sagen, Frauen sind kompliziert &#8230; die Männer stehen ihnen in nichts nach!</p>
 || 3 Kommentare ||  21144 Aufrufe gesamt, 11 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Die Sache mit dem Namen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich infolge des Herzschmerzes der letzten zwei Wochen derzeit noch eher desinteressiert an der Annäherung an die Männerwelt bin, erzähle ich Euch heute eine Geschichte meiner Freundin K.
Vor einer Wochen war K. mit ihrer Freundin L. essen. Mit steigendem Alkoholkonsum kommt man ja auf die seltsamsten Ideen, und so landeten sie beim Thema lustige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich infolge des Herzschmerzes der letzten zwei Wochen derzeit noch eher desinteressiert an der Annäherung an die Männerwelt bin, erzähle ich Euch heute eine Geschichte meiner Freundin K.</p>
<p>Vor einer Wochen war K. mit ihrer Freundin L. essen. Mit steigendem Alkoholkonsum kommt man ja auf die seltsamsten Ideen, und so landeten sie beim Thema lustige Vornamen. L. war sehr einfallsreich und ließ von Sonnhild bis Alf nichts aus. K. wollte da natürlich mithalten und warf „Flam“ in die Runde. L. lachte herzhaft, doch plötzlich runzelte sie die Stirn und meinte, sie kenne auch einen Flam. Allerdings nur aus Erzählungen. Ihre Kollegin hatte nämlich seit etwa einem Monat einen neuen Freund namens Flam. Sie war total happy mit ihm, weil er so aufmerksam und nett war. Sie hatte ihn beim Speeddating kennengelernt.<br />
Bei K. klingelten die Alarmglocken. Erstens hatte sie „ihren“ Flam auch beim Speeddating kennengelernt und zweitens war das so ein seltsamer Vorname, dass die Chance, dass es zwei von der Sorte in Wien gibt, äußerst gering war.<br />
K.’s Flam war Single, zumindest behauptete er das. Sie hatten bisher nur gesmst, da K.’s Interesse sich in Grenzen hielt, aber Flam meldete sich immer wieder.<br />
Gerade erst eine Woche zuvor hatte er offenbar einen Sehnsuchtsanfall bekommen. Er schickte ihr zuerst ein SMS mit der Frage um ein Treffen, dann rief er an und hinterließ eine gleichlautende Nachricht auf der Mailbox. Anschließend schickte er eine Freundschaftsanfrage und einen Stupser auf Facebook und zu guter Letzt noch ein langes Mail am Mailaccount. Er hatte definitiv keinen Kommunikationskanal ausgelassen&#8230; und zu diesem Zeitpunkt musste er bereits mit L.’s Kollegin zusammengewesen sein, das lief ja schon seit einem Monat.<br />
K. beantwortete diesen Überschwang an Kontaktversuchen bis zum Abendessen mit L. nicht. Aber das musste nun natürlich anders werden. Sie wollte herausfinden, ob Flam immer noch behauptet, Single zu sein und ob er immer noch Interesse daran hat, sie zu treffen.<br />
Eine Kontaktbestätigung und Nachricht auf Facebook später war klar: Er wollte sie treffen und stellte sich weiterhin als alleinstehend dar.</p>
<p>Vor zwei Tagen war nun das vereinbarte Treffen von K. und Flam beim Italiener.<br />
Flam begrüßte K. äußerst überschwänglich, gab den vorbildlichen Gentleman mit aus-dem-Mantel-helfen, Sessel-zurechtrücken und mit-Komplimenten-um-sich-werfen. Er schmachtete sie an und hatte innerhalb der ersten halben Stunde bereits das gesamte nächste Jahr urlaubstechnisch mit ihr verplant.<br />
K. fiel es zugegebenermaßen schwer, den Anschein eines Interesses aufrecht zu erhalten und sich das Lachen zu verkneifen. Allzu lange musste sie aber nicht durchhalten.<br />
Flam hatte freie Sicht zum Eingang und plötzlich gefror seine Miene. Er rutschte unruhig hin und her und versuchte, sich klein zu machen. K. drehte sich zur Türe um, und da stand L.’s Kollegin. Die Mädels ergötzten sich noch kurz an Flams ängstlichem Blick, dann fielen sie einander um den Hals, als wären sie beste Freundinnen und hätten sich schon monatelang nicht mehr gesehen. (In Wahrheit kannten sie sich nur vom Telefon und vom Beratschlagen, wie man Flam am besten aufs Glatteis führen konnte.)<br />
Nun schaute Flam völlig entgeistert von einer zu anderen und sagte nur „Ihr kennt Euch?“<br />
„Ja, aber Dich kennen wir jetzt lieber nicht mehr“, sagten die Mädels und spazierten gemeinsam aus dem Lokal.</p>
<p>Tja, Männer mit seltenen Vornamen – nehmt Euch vor den Frauen in acht - hätte er Markus, Thomas oder Lukas geheißen, dann wär ihm niemand auf die Schliche gekommen&#8230;</p>
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		<title>Herbstgedanken</title>
		<link>http://singles-in-wien.vienna.at/2011/11/09/herbstgedanken/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Nieselwetter verleitet mich momentan dazu, mich zu Hause in meiner Höhle in eine Kuscheldecke zu wickeln und die Welt draußen zu lassen.
Daher gibt’s diese Woche von mir keinen Erlebnisbericht, sondern ein paar Gedanken zum Thema Liebe.
Die Liebe braucht Nahrung an jedem Tag
Ein Blick, eine Geste, ein Wort warm gesagt,
Zarte Umarmung, ein inniger Kuss
Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Nieselwetter verleitet mich momentan dazu, mich zu Hause in meiner Höhle in eine Kuscheldecke zu wickeln und die Welt draußen zu lassen.<br />
Daher gibt’s diese Woche von mir keinen Erlebnisbericht, sondern ein paar Gedanken zum Thema Liebe.</p>
<p>Die Liebe braucht Nahrung an jedem Tag<br />
Ein Blick, eine Geste, ein Wort warm gesagt,<br />
Zarte Umarmung, ein inniger Kuss<br />
Das ist für die Liebe ein tägliches Muss</p>
<p>Die Liebe ist hungrig, sie ist niemals satt<br />
Sie sieht manchmal selbst nicht, dass sie Hunger hat<br />
Drum nähre die Liebe mit täglichem Werben<br />
Sonst wird sie ganz plötzlich und schnell still versterben</p>
 || Keine Kommentare ||  22369 Aufrufe gesamt, 10 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Mr. Right?</title>
		<link>http://singles-in-wien.vienna.at/2011/11/02/mr-right/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst die gute Nachricht: Ich bin verliebt. Ja, tatsächlich, so etwas gibt’s noch.
Was für ein Mensch ist er? Entspricht er meinem „Anforderungskatalog“?
Um meinen Kritikern gleich einmal den Wind aus den Segeln zu nehmen: Er passt eigentlich überhaupt nicht zu mir und erfüllt nicht einmal die wichtigsten Kriterien.
Er raucht, und zwar beinahe ständig. Er trinkt relativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst die gute Nachricht: Ich bin verliebt. Ja, tatsächlich, so etwas gibt’s noch.</p>
<p>Was für ein Mensch ist er? Entspricht er meinem „Anforderungskatalog“?</p>
<p>Um meinen Kritikern gleich einmal den Wind aus den Segeln zu nehmen: Er passt eigentlich überhaupt nicht zu mir und erfüllt nicht einmal die wichtigsten Kriterien.</p>
<p>Er raucht, und zwar beinahe ständig. Er trinkt relativ viel und kann sich danach nicht erinnern worüber wir gesprochen haben. Er ist ein Chaot. Und er ist zwar unternehmungslustig, aber das in einem so extremen Ausmaß, dass man nicht mal fünf Minuten irgendwo mit ihm in Ruhe sitzen kann – ständig sind entweder irgendwelche Freunde dabei oder er wuselt durch die Gegend.</p>
<p>Solange man sich ohne Bezug auf einen konkreten Mann den Traummann ausmalt, ist es ja ganz einfach eine Wunschliste zu erstellen. Man kann sich vornehmen, jeden, der da kommt, an dieser Liste zu messen und ihn bei Erfüllung von weniger als achtzig Prozent der Punkte wieder aus dem Leben zu kicken.</p>
<p>In den letzten Monaten ist mir das ja erfolgreich gelungen. Aber wenn wir ehrlich sind: Da hat die Chemie eben nicht gepasst. Dann ist es leicht, der Vernunft nachzugeben.</p>
<p>In seinem Fall dachte ich beim ersten Treffen schon nach zehn Minuten, er passt nicht zu mir, und verdrängte danach jeden Gedanken an ihn. Beim zweiten Treffen merkte ich, dass da doch eine Anziehung ist. Trotzdem wehrte ich mich innerlich gegen ihn, weil er ja nicht zu mir passt. Zwei Wochen focht ich einen inneren Kampf zwischen Kopf und Gefühl aus. Üblicherweise ist mein Verstand immer stärker, ich bin eben kopfgesteuert und vernünftig.</p>
<p>Doch er ließ nicht locker, er meldete sich ständig, wollte mich fast täglich treffen und brachte mich dazu, auch die wunderbaren Seiten an ihm zu sehen und zu schätzen. Er ist warmherzig, liebevoll und großzügig. Er ist intelligent und ein Beschützer. Er ist fröhlich und positiv, aber auch tiefsinnig. Er ist einfach ein wunderbarer Mensch. In seiner Gegenwart fühle ich mich vollkommen, geborgen und bin glücklich. Und Rauchen, Trinken und Chaos will ich gar nicht sehen – da hilft die rosarote Brille sehr gut dabei.</p>
<p>Die letzten Verteidigungsmauern riss er nieder, als er eines Abends, als wir uns zum Abschied umarmten, mit Panik in der Stimme in mein Ohr flüsterte „Das ist aber jetzt kein Abschied für immer, oder?“  Ich weiß nicht, wie er auf so eine Idee kommt. Aber er hatte wohl wirklich Angst, mich wieder zu verlieren. Dabei war er doch gerade erst im Begriff, mich zu gewinnen. In diesem Moment siegte das Gefühl. Als ich eine halbe Stunde später in meinem Bett lag, wusste ich, dass es um mich geschehen ist und freute mich über das Kribbeln in meinem Bauch.</p>
<p>So und nun bin ich also verliebt. Genau wie im Teenageralter. Völlig kopflos, planlos und egal, was da komme.</p>
<p>Und nun zur schlechten Nachricht: Gleich am nächsten Tag lief er einer Frau aus seiner Vergangenheit über den Weg und meinte, mit ihr klären zu müssen, ob da noch etwas ist zwischen ihnen oder ob es abgehakt werden sollte. Und dazu habe ich bis jetzt noch keine näheren Informationen.</p>
<p>Schlechtes Timing irgendwie…</p>
<p>Aber egal was kommt, ich bin dankbar darüber, dieses Gefühl endlich wieder zu spüren!</p>
 || 1 Kommentar ||  23228 Aufrufe gesamt, 10 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Oktoberfest</title>
		<link>http://singles-in-wien.vienna.at/2011/10/19/oktoberfest/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Oktoberfest in der Wohnung eines Freundes. Anwesend: drei Singlemänner, zwei Singlefrauen (eine davon ich) und ein Haufen Pärchen, hauptsächlich verheiratet. Die wenigsten davon kannte ich. Außerdem: palettenweise Bier, viele Flaschen Wein und Sekt sowie Weißwürste und Brezen für eine ganze Kompanie.
Temperatur, Stimmung und Alkoholpegel stiegen schnell. Und rund um mich war Action. Ein bisschen fühlte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE-AT X-NONE X-NONE            MicrosoftInternetExplorer4              &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<p class="MsoNormal">Oktoberfest in der Wohnung eines Freundes. Anwesend: drei Singlemänner, zwei Singlefrauen (eine davon ich) und ein Haufen Pärchen, hauptsächlich verheiratet. Die wenigsten davon kannte ich. Außerdem: palettenweise Bier, viele Flaschen Wein und Sekt sowie Weißwürste und Brezen für eine ganze Kompanie.</p>
<p class="MsoNormal">Temperatur, Stimmung und Alkoholpegel stiegen schnell. Und rund um mich war Action. Ein bisschen fühlte ich mich wie die Blume, die von den Schmetterlingen umschwirrt wird. Einer der Singlemänner legte sich total ins Zeug. Ich hörte eine Heldengeschichte nach der anderen und dazwischen ein paar Komplimente. Eigentlich ein ganz süßer Typ, aber viel zu jung. Meine Demi-Moore-Ambitionen sind nicht besonders ausgeprägt. Und nach „nur Spaß haben“ war mir auch nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Zwischendurch versuchte ich, dem Jüngling zu entkommen und mit den paar Leuten zu reden, die ich kannte, wenn auch nicht besonders gut. Auch da jagte ein Schmetterling den anderen. Gegen ein bisschen flirten, auch wenn man sich in einer Beziehung befindet, ist ja nichts zu sagen. Das finde ich sogar sehr wichtig, da ja jeder Mensch Bestätigung braucht und man sich so außerhalb den Guster holt, um zu Hause besser zu essen. Das Gespür für die richtige Dosierung ist dabei die Kunst. Wenn sich ein Typ, der wirklich nur ein entfernter Bekannter ist, zwei Meter neben seiner Frau minutenlang um meinen Hals hängt und mir mit seinem Gesicht zwei Zentimeter vor meinem erklärt, wie sehr er sich freut, dass er mich wiedersieht und dann wir uns doch demnächst auch „mal so“ treffen sollen, dann finde ich das eindeutig überdosiert.</p>
<p class="MsoNormal">Als dann noch ein Freund meines Exfreundes versuchte, mich davon zu überzeugen, dass der Jägermeister besser schmeckt, wenn er einen Zwischenschritt von der Flasche über seinen Mund in meinen macht, war ich irgendwie überfordert.</p>
<p class="MsoNormal">Ja, ich höre schon regelrecht die Kommentare: Sei nicht so verklemmt, werd doch mal locker, das ist nur Spaß.</p>
<p class="MsoNormal">Aber ich glaube, dass es nicht falsch ist, in einem Kuss etwas Besonderes zu sehen. Ich reserviere den für Leute, die ich sehr gern habe. Ein mir fast unbekannter Jägermeister-Einflößer ist dafür nicht der Richtige. Und ich bin sicher sehr kuschelig veranlagt, aber eben auch nur bei mir nahe stehenden Freunden und nicht irgendwelchen Bekannten.</p>
<p class="MsoNormal">Leichte Fluchttendenzen machten sich in mir breit. Als ich dem Jüngling sagte, dass ich vorhabe zu gehen, meinte der, das müsste ich doch nicht und wedelte mit seinem Schlüssel vor meiner Nase – dieser sperrte die Wohnung nebenan…</p>
<p class="MsoNormal">Ja was war denn da los? Waren die Männer denn alle übermütig aufgrund der vielen Dirndln rundherum? Oder war der Vollmond schuld? Oder machte sie der Alkohol gaga?</p>
<p class="MsoNormal">Ich denk nicht weiter darüber nach und pack den  Abend in die Schublade mit den skurrilen Erinnerungen.</p>
 || 3 Kommentare ||  25067 Aufrufe gesamt, 10 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Erbsenzähler</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 12:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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<p class="MsoNormal">Ich kam mal wieder viel später aus dem Büro als geplant, gestresst, fix und fertig … und hungrig. Mit einem unbändigen Gusto auf Grillwürsterl, Pommes und Erbsen. Leider war ich in letzter Zeit etwas nachlässig bei der Organisation meiner Vorräte, und so musste ich noch schnell in den Supermarkt – und zwar wirklich schnell, denn es war kurz vor Ladenschluss. Der Parkplatzengel war mir hold und gleich darauf raste ich durch die schon menschenleeren Gänge. Zuerst gings zu den Würsteln. Die Frankfurter fand ich schnell. Die Überlegungsphase, die ich üblicherweise zur Entscheidung zwischen mehreren Alternativen hinsichtlich Zutaten, Preis und Aussehen brauche, sparte ich mir diesmal und nahm das erste Päckchen, das ich erwischte. Und schon gings weiter zur zweiten Station – der Tiefkühlanlage. Die Pommes lagen quasi in der Einflugschneise. Fehlten noch die Erbsen. Angestrengt suchte ich nach der grünen Verpackung. Fisolen, Karotten, Mischgemüse… aber keine Erbsen. Ich ließ den Blick nochmal über den ganzen Bereich der Tiefkühlgemüse schweifen. Und da, ganz im letzten Eck, lag ein Päckchen – das letzte. Wenige Schritte trennten mich noch von der erfolgreichen Jagd. Erster Schritt, zweiter Schritt, dritter Schritt, Vorbeugen … und bamm … volle Kollision mit einer aus dem Nichts aufgetauchten Person. Ich verlor fast das Gleichgewicht und lag schon halb im Gemüse, da packte mich die Person am Arm und gab mir meine Stabilität zurück.</p>
<p class="MsoNormal">Ich schwankte zwischen einem empörten „Können Sie nicht aufpassen“ und einem „Entschuldigung, ich hab Sie nicht gesehen“. Ich drehte mich um und blickte in zwei unglaubliche grüne Augen. Mir blieben die Worte im Mund stecken. Wie von selbst verzogen sich meine Mundwinkel nach oben und ich erntete ein strahlendes Lächeln von meinem Gegenüber. Er hatte auch noch wunderschöne Zähne und Grübchen. Ein optischer Volltreffer für meinen Geschmack.</p>
<p class="MsoNormal">„Entschuldigung, ich hab Sie nicht gesehen, ich wollte nur schnell das Erbsenpäckchen nehmen, bevor die hier zusperren“, sagte er. Daraus entwickelte sich eine lustige Unterhaltung, in der wir darüber philosophierten, wer die Erbsen bekommt und ob wir die einzeln abzählen, wenn wir sie teilen. Erst das Räuspern einer Kassadame, die sperren wollte, unterbrach uns.</p>
<p class="MsoNormal">Wir gingen gemeinsam zur Kassa, er überließ mir großzügig die Erbsen und fragte, ob wir nicht noch auf einen Kaffee gehen könnten.</p>
<p class="MsoNormal">Die Grillwürstel waren mir sowieso schon längst wurscht und ich stimmte zu.</p>
<p class="MsoNormal">Zwei Stunden, unzählige Lacher und einen Toast später war ich wieder auf dem Weg zu meinem Auto. Ich wusste, ich würde meinen Erbsenzähler nie wieder sehen. Leider waren wir zu verschieden. Ich bin sportlich und unternehmungslustig, er ein Couchpotatoe. Ich esse und koche gern, er ist Vegetarier. Ich brauche viel Freiraum, er ist megaeifersüchtig. Ich bin zielstrebig, er lebt in den Tag hinein. Ich mag keine Zigaretten, er raucht. Und das sind nur die auffälligsten Unterschiede.</p>
<p class="MsoNormal">Schade eigentlich,  wär eine tolle Geschichte über den Beginn einer Beziehung gewesen: zwei Leute griffen nach dem letzten Erbsenpackerl und essen bis heute ihre Erbsen gemeinsam.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
 || 2 Kommentare ||  25820 Aufrufe gesamt, 11 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Autowaschen will gelernt sein</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 13:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[auto]]></category>

		<category><![CDATA[flirten]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich letzten Samstag völlig zerzaust und erledigt nach dem Sport an meiner Stammtankstelle vorbei fuhr, war gerade eine der beiden Hochdruckreinigungsboxen frei. Und so bog ich kurzentschlossen und ungeplant schnell ein.
Mein Auto hatte schon längst eine Wäsche nötig. Statt weiß war es schon mittelgrau mit einem Friedhof an toten Mücken auf der Kühlerhaube und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich letzten Samstag völlig zerzaust und erledigt nach dem Sport an meiner Stammtankstelle vorbei fuhr, war gerade eine der beiden Hochdruckreinigungsboxen frei. Und so bog ich kurzentschlossen und ungeplant schnell ein.</p>
<p>Mein Auto hatte schon längst eine Wäsche nötig. Statt weiß war es schon mittelgrau mit einem Friedhof an toten Mücken auf der Kühlerhaube und den Seitenspiegeln. Da der Wagen nach einem Hagelschaden im Frühsommer frisch lackiert war, hatte mir mein hochgeschätzter Karosseriespengler nahegelegt, mir den Lack nicht durch die „normale“ Waschstraße zu ruinieren, sondern den Hochdruckreiniger zu verwenden. Und da ich meinen Wagen ja ganz furchtbar lieb hab, wollte ich ihm dieses Vergnügen gönnen.<br />
Weniger gern mag ich allerdings das Autowaschen an sich. Und was ich nicht mag, das kann ich auch nicht. Dazu kommt, dass ich ein völliges technisches Nackerpatzerl bin. Und so stand ich da in der Box beim Münzautomaten und war ratlos. Mir war klar, dass ich den Euro irgendwo reinwerfen und dann mit der Wasserpistole aufs Auto zielen muss. Trotz intensiver Betrachtung des Geräts fand ich leider keinen Einwurfschlitz, stattdessen allerdings eine Information über die Entfernung, in der ich den Strahl in die Nähe des Lacks bringen darf. Da waren drei Bilder, drei Entfernungen und mindestens drei Fragezeichen über meinem Kopf.</p>
<p>Ok, so wurde das nichts, das war mir klar. Unverrichteter Dinge wegfahren wollte ich auch nicht, wo ich doch schon mal sensationellerweise Samstag Morgen so eine Box ergattert hatte. Also einzige Lösung: ich musste jemanden fragen. Der Tankwart würde sich dazu gut eignen, allerdings war das Kassahäuschen sehr weit weg. Also luchste ich mal vorsichtig um die Trennwand zur zweiten Box. Da war ein Mann um die 40 intensiv mit seinem schwarzen Audi Kombi beschäftigt. Der Lack glänzte und strahlte im Sonnenlicht, woraus ich schloss, dass der Besitzer weiß, was er da tut. Ich muss schon sagen, ich kam mir ganz schön geistig minderbemittelt vor, als ich fragte: „Entschuldigung, könnten Sie mir bitte helfen, das Ding zum Laufen zu bringen“.  Ich erntete allerdings ein strahlendes Lächeln und ein „Natürlich“. Bereitwillig zeigte er mir, wo die Münze einzuwerfen ist (da hätte ich auch selbst drauf kommen können – es war eine Wasserschutzklappe davor…), wie weit ich den Strahl vom Lack entfernt halten soll und bot mir an, seinen Kübel und Schwamm zu benutzen. Das lehnte ich ab, da ich dachte, mit dem Hochstrahldings würde schon alles sauber werden. Aber weit gefehlt. Eigentlich tat sich nicht wirklich was. Der Wagen war immer noch grau statt weiß. Während ich hochkonzentriert rund um mein Auto turnte, stellte mein Boxennachbar seinen Kübel an die Trennwand und meinte „Ich stell ihn mal da hin, vielleicht brauchen Sie ihn ja doch“. Und ich brauchte ihn. Vor allem das Waschmittel im Wasser machte den großen Unterschied.</p>
<p>Als ich endlich fertig war, brachte ich ihm Kübel und Schwamm zu den Staubsaugern, wo er mittlerweile das Innenleben seines Audis bearbeitete und bedankte mich höflichst. Er wünschte mir noch ein nettes Wochenende und ich verabschiedete mich. Am Weg zurück zu meinem Auto dachte ich noch kurz, dass es irgendwie schade ist, dass daraus nicht noch ein Gespräch entstanden ist. Er war ja wirklich sehr nett und zuvorkommend.</p>
<p>Ich stieg in mein Auto und wollte das Gelände verlassen. Dazu musste ich nochmals an den Staubsaugern vorbei. Zum Glück war ich nur sehr langsam unterwegs, denn mein Helfer sprang mir wortwörtlich vors Auto. Ich ließ die Scheibe runter und er fragte, ob ich nicht vielleicht spazieren oder auf ein Eis gehen will. Ich musste leider ablehnen, da ich schon was vor hatte. Dann bot er mir an, mir seine Handynummer zu geben, sodass ich mich melden konnte, wenn ich in den nächsten Tagen mal spazieren gehen will. Das nahm ich gern an.</p>
<p>Ich freute mich wie ein Schneekönig über das nette Erlebnis am frühen Morgen.<br />
Und es bestätigte sich mal wieder: es kommt nicht drauf an, wie aufgetakelt man ist. Auch zerzaust und im Jogginganzug kommt man gut an, wenn man gut aufgelegt ist.</p>
<p><strong>KONTAKT</strong><br />
<em>Vielen Dank für die ausführlichen Kommentare vor allem zum Beitrag von letzter Woche.<br />
Ihr könnt mich ab sofort auch auf der Vienna-Online-Community erreichen: Sendet unter my.vienna.at eine Freundschaftsanfrage an BellaRasant und dann Eure Nachricht.<br />
Oder Ihr schreibt ein Mail an bella.rasant@gmx.at.</em></p>
 || 1 Kommentar ||  26724 Aufrufe gesamt, 11 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Erfolgsstory - leider nicht meine!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 15:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[singles]]></category>

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		<description><![CDATA[Freundin Lola hat sich infolge meiner Erzählungen vor drei Wochen auch bei Parship registriert. Nach der üblichen anfänglichen Flut an Kontaktanfragen schrieb sie mit ein paar Männern Nachrichten hin und her. Sehr oberflächlich. Zu Treffen kam es nicht.
Nur ein Mann war dabei, der mit einer interessanten Frage zu ihrem Profil ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie antwortete. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freundin Lola hat sich infolge meiner Erzählungen vor drei Wochen auch bei Parship registriert. Nach der üblichen anfänglichen Flut an Kontaktanfragen schrieb sie mit ein paar Männern Nachrichten hin und her. Sehr oberflächlich. Zu Treffen kam es nicht.</p>
<p>Nur ein Mann war dabei, der mit einer interessanten Frage zu ihrem Profil ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie antwortete. Und so kam eine Konversation in Gang, die von Tag zu Tag intensiver wurde. Und sie war so interessant, dass beide ein paar Tage lang vergaßen, einander die Fotos freizuschalten. Beide fürchteten schon, es mit einem äußerst unattraktiven Gegenüber zu tun zu haben. Doch beim Anschauen der Bilder fanden sie sich sehr sympathisch.</p>
<p>Nach 10 Tagen Nachrichten-Versand entschlossen sie sich zu einem Treffen. Beide waren begeistert, schwammen auf derselben Welle und wollten sich wiedersehen. Eine Woche verging.<br />
Beim zweiten Treffen wurde geküsst… und viel geredet. Er änderte seinen Beziehungsstatus auf Facebook auf „in einer Beziehung“.</p>
<p>Beim dritten Treffen weitere drei Tage später war es auch für Lola klar, dass er genau das ist, was sie sich gewünscht hatte. Nun ist auch sie „in einer Beziehung“.<br />
Und beide sind felsenfest davon überzeugt, dass sie zusammengehören.<br />
So wurde innerhalb von drei Wochen aus zwei einsamen Herzen ein glückliches Paar.</p>
<p>Ich wünsche den beiden von Herzen alles Gute … und werd einfach weitersuchen!</p>
 || 13 Kommentare ||  27920 Aufrufe gesamt, 10 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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